Ängste im beruflichen und privaten Kontext

Die Behandlung von Ängsten ist ein Schwerpunkt meiner Praxistätigkeit in Bad Homburg.

 

Ich biete Angsttherapie in "klassischer" Form, d.h. in Einzelterminen nach Absprache oder Angstbehandlung in einer einzigen Sitzung (siehe Angstbehandlung in einer Sitzung) an.

 

Immer mehr Menschen fühlen sich durch Ängste, Phobien, Panik oder übermäßige Sorgen in ihrer Lebensgestaltung eingeschränkt. Ängste können in vielen Bereichen auftreten – im Alltag, am Arbeitsplatz, in Studium, Ausbildung oder Schule, in der Partnerschaft oder Mitmenschen gegenüber allgemein.Untersuchungen belegen, dass gerade erfolgreiche Menschen häufig von Ängsten betroffen sind.

 

Ängste haben viele Gesichter, oft sind sie versteckt hinter anderen psychischen oder körperlichen Beschwerden, z. B. Unsicherheit, Depression, Schlafstörungen, Schmerzen. Angst drückt sich in unterschiedlichen Körperempfindungen und Gefühlen aus: Schwindel, Herzrasen, Zittern, Übelkeit, Atemnot, Schwitzen, Erröten, Durchfall, oft begleitet von dem Gefühl die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden.

 

Unbehandelt neigen Ängste dazu, sich zu verfestigen und auszuweiten. In der Folge behindern Ängste die eigenen Wünsche und Vorhaben – berufliche Ziele und Karrieren, Beziehungen, Lebenspläne etc. Ängste sind gut behandelbar – das zeigen auch die aktuellen Psychotherapiestudien.

 

Folgende Ängste persönlicher oder beruflicher Natur begegnen mir in der Arbeit mit Klienten:

  • Angstattacken aus heiterem Himmel (Panikattacken)
  • Angst vor Menschenmengen, öffentliche Plätzen, Kaufhäusern etc. (Agoraphobie)
  • Anhaltende Sorgen über die eigene Gesundheit, die Arbeitsstelle, Alltagsereignisse, Angehörige etc. (Generalisierte Angststörung)
  • Angst vor Blamage in privaten, gesellschaftlichen und beruflichen Situationen (Soziale Phobie)
  • Angst vor Leistung, Erfolg, Anerkennung, Kritik
  • Angst vor der eigenen Unvollkommenheit (Atelophobie)
  • Angst vor vermeintlichen Fehlern, Versagen, Versündigung, Bestrafung, Verarmung
  • Angst vor Entscheidungen, Beförderung, Entlassung
  • Ängste bestimmter Berufsgruppen
    - Ärzte: vor Patienten und deren Angehörigen, vor Kollegen
    - Architekten: vor Bauherren, Behörden etc.
    - Autoren: vor dem Schreiben
    - Führungskräfte: vor Entscheidungen, Konflikten, Mitarbeitern etc.
    - Juristen, Rechtsanwälte: vor Gerichtsterminen, Prozessen, Staatsanwälten, Richtern
    - Psychologen: vor Klienten
    - Unternehmensberater: vor Kunden, Präsentationen, Projektbeginn
    - etc.
  • Angst vor dem Autofahren
  • Angst vor Schwangerschaft, Kinderlosigkeit
  • Angst vor öffentlichen Auftritten, Vorträgen, Prüfungen, Wettkämpfen, Konzerten (Spezifische soziale Phobie)
  • Angst vor konkreten Objekten: z. B. Kräne, Schmutz
  • Angst vor Tieren: Spinnen, Hunde, Pferde, Marienkäfer etc.
  • Angst vor Kindern
  • Angst vor bestimmten Situationen, z. B. Fahrstühle, Drehtüren, Fliegen, S-Bahn fahren, vor Tunnel, Brücken, Höhe, Sauna, Schwimmbädern
  • Angst vor Blut, Verletzungen, Spritzen, spitze Gegenständen, Zahnarzt- und Krankenhausbesuchen
  • Anst vor Harndrang, vor Stuhldrang, dem eigenen Erbrechen oder dem Anderer
  • Angst vor Blutdruckschwankungen
  • Ängste vor Krieg oder als Folgen des 2. Weltkrieges (Kriegskinder- und Kriegsenkelproblematik)
  • Angst vor Naturgewalten, Wasser, Dunkelheit
  • Angst vor Zittern, rot werden, Schwitzen, Blutdruckanstieg
  • Angst vor Ohnmacht, Ersticken, Erbrechen, Schwitzen
  • Angst vor Mitmenschen, Emotionalität, sexueller Nähe, sexuellem Versagen
  • Angst vor dem Chef, Kollegen, Mitarbeitern
  • Angst vor den Eltern, dem (Ehe-)Partner, den eigenen Kindern, Verwandten
  • Angst vor der Zukunft, dem Alleinsein, dem Sterben, dem Tod, vor Nahtoderfahrungen
  • Angst vor kleinen Löchern und unregelmäßigen Oberflächen (Trypophobia)
  • Angst beim Sport, z. B. vor dem Elfmeter, dem Tennis- oder Golfschlag, beim Reiten etc.
  • etc.

Wenn Sie Situationen von übermäßiger Angst kennen und mit eigenen Anstrengungen nicht bewältigen können, scheuen Sie sich nicht, professionelle Begleitung in Anspruch zu nehmen.